Buntstifte swatchen Testbericht

Swatchen und testen…

Wir, also Grebog und ich (Finnel) haben alle Buntstifte zusammen gesucht und einige Papiere und geswatcht. Was ist swatchen? Das Wort gibt es eigentlich gar nicht, es ist so eine Neukonstruktion von denglisch. Swatch heißt übersetzt Farbfeld. Swatchen bedeutet also Farbferlder anlegen. Im denglischen sagt man noch „ich habe geswatcht“. Ich mag kein denglisch, aber ich werde farbfelden oder habe gefarbfeldet ist ebenfalls doof.

Auf den unteren Bildern seht ihr die Farben die wir benutzt haben und auf welchem Papier. Jetzt (25.1.2021) lege ich ein Teil der Seiten in ein Südfenster wo die hoffentlich einmal Sonne abkommen werden. Das wird ein Lichttest, welche Farben wieviel verblassen. In ein paar Monaten zeige ich das Ergebnis.

Zu den Farben:

Wir haben noch eine kleine sehr alte Dose mit ein paar Buntstiften, noch aus Grebog´s Kindertagen und bestimmt über 50 Jahre alt. Diese Farben haben wir als Referenz genommen, ganz einfach weil wir dort keine Auswahl hatten. Auch gibt es in diesem Kästchen klein Schwarz, darum sind die Felder dort Braun. Die anderen Stifte sind so gewählt, dass die Farben möglichst ähnlich sind.

Es gibt Rot, Gelb, Blau, Grün und Schwarz. Weiß ist auf einem extra schwarzem Papier.

Erst beschreibe ich was ich von den einzelnen Stiften halte. Ein Klick auf die Bilder oder Links führen Euch zu Amazon und ich bekomme eine kleine Provision falls Ihr dort kauft.

Fangen wir beim günstigen A wie (neee, nix Amazon :D) Action an. Von dort haben wir Papier und auch diese Stifte, ein Paket mit 46 Stück für unter 5€. Nun, taugen die etwas?

Farbstifte Action:

Diese Stifte kosten bei Amazon jetzt (25.1.2021) 14,95€, bei Action direkt unter 5 €. Nur versendet Action leider nicht und diese Stifte sind auch nicht immer zu bekommen. Falls Ihr günstige Stifte sucht und bestellen wollt, schaut die Limidix an.

Jain, für diesen Preis sind die erstaunlich gut. Doch um einiges härter als die anderen Stifte und auch nicht so hoch pigmentiert. Das sieht man deutlich am schwarz, was eher ein anthrazit ist. Viele Schichten übereinander klappt auch nicht so wirklich. Doch zum Ausmalen von Ausmalbüchern würden diese mir reichen.

Limidix:  

Diese Stifte habe ich schon einmal sehr genau getestet. Es sind schöne weiche Stifte mit einer ordentlichen Pigmentierung. Zum ausführlichen Bericht bitte hier entlang: Testbericht Limidix

Goldfaber (50 J.)

Die mit Abstand härtesten Stifte die ich jemals hatte! Ja, da ist Farbe auf dem Papier, aber es war viel anstrengender als mit den anderen Farben. Sie sind auch viel blasser und haben nicht so viel Pigmente. Die gehören ins Museum, aber nicht auf meinem Maltisch.

Arteza Expert

 

Sehr weiche Stifte, die wachsbasierend sind. Wachsstifte sind meist weicher als Stifte mit einem Ölbindemittel. Diese sind etwas schmierig, vielleicht muss ich diese mehr testen und damit üben.

Polycromos von Faber Castell

Ich liebe diese Stifte! (Wer nicht?) Das schwarz ist wirklich schwarz, Schichten kann man fast unendlich und die Farben leuchten von alleine. Diese Stifte sind recht weich, aber nicht so sehr wie wachsbasierende Stifte. Man kann mit ihnen sehr viele Schichten aufs Papier auftragen. Es sind meine bisher besten Stifte.

Ein ganz buntes Bild von mir ist dieses hier: Riesendoodle

Koh-I-Noor Aquarellstifte

So ganz gut kann man diese Stifte nicht vergleichen. Aquarellstifte sind meistens etwas blasser als normale. Dennoch kann man gute Bilder damit kreieren. Sie sind mittelhart oder mittelweich. Die Pigmentierung ist sehr gut und sie lassen sich sehr oft schichten. Einige Bilder seht ihr hier auf meiner anderen Seite: Sakshmi/Zeichnungen

Natürlich ist das meine persönliche Meinung, aber meine Lieblingsstifte sind die Polychromos gefolgt von Limidix. Die von Arteza müsste ich mehr mit malen. Der Unterscheid zwischen Öl und Wachsbasierten Stiften ist doch größer als erwartet.
Die Stifte von Action sind ok, besonders für diesen Preis. Doch hart und man merkt deutlich die fehlenden Pigmente. Vermutlich werden sie auch nicht so Lichtbeständig sein. Das werden wir aber testen.

Nun zu den Papieren.


Der Action Skizzenblock eignet sich ganz gut zum Testen und für schnelle Skizzen. Für Zeichnungen an denen Ihr lange Freude haben wollt, nehmt bitte ein besseres Papier.


Dieses Aquarellpapier ist zum zeichnen ganz gut wenn man ein raueres Papier bevorzugt. Ansonsten eignet es sich gut zum Basteln für Scrappbooking, aber nicht für Aquarell.

 


Römerturm:
Ein tolles Papier für Farbstifte.

 


Canson: Mit Papieren von dieser Marke macht Ihr nie etwas verkehrt.

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Auch nach 30 Jahren noch perfekt.


Dieser Block ist als Bastelmaterial für Skrapbooking von mir gekauft worden. Ich mag dieses Papier.


Rau, wabbelig, komische Struktur… muss man nicht haben. Und er STINKT!

 

(Links sind Affiliate Links zu Amazon)

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