Buchtest: Die Frauen vom Löwenhof

1. Eindruck
Schönes dickes Buch so wie ich es mag, ein richtiger Schmöker. Die Aufmachung finde ich sehr passend, mir gefällt das Foto, besonders die geöffnete Türe, die links nur angedeutet ist. Man hat das Gefühl, schon vor dem lesen mitten drin zu sein.

Da Heute schönes Wetter ist, schnappe ich mir das Buch und mache es mir im Strandkorb mit einer Tasse Kaffee gemütlich. Mein Ziel ist es, das erste Kapitel zu lesen und hier meinen Eindruck zu schreiben. Nun, Ziel verfehlt, die ersten 150 Seiten sind gelesen. Aufhören gestaltet sich schwierig.
Mir gefällt der Schreibstil in der „Ich-Form“, es lässt sich flüssig lesen. Auch das Thema finde ich spannend, wie Frauen 1913 für ihre Selbstbestimmung kämpften und mit welchen Hindernissen sie es zu tun hatten. 

Nun bin ich im 12. Kapitel und bin gespannt wie es weiter geht. 

Beschreibung:
Die Geschichte handelt von einer jungen Frau, die sich von ihrem Elternhaus losgesagt hat um ihrem vorgegebenen Weg als Ehefrau einer arrangierten Heirat zu entfliehen und um Kunst in Stockholm zu studieren. Der einzige der sie versteht ist ihr geliebter Bruder, der Erbe von dem Gutshof.
Sie verliebt sich in Stockholm in den angehenden, aber leider nicht Standesgemäßen Rechtsanwalt Michael.
Also sie ein dringendes Telegramm von ihrer Mutter bekommt, muss sie zurück in ihr Elternhaus.
Die nächsten Kapitel beschreiben ihren Zwiespalt zwischen Pflichterfüllung und ihrer Liebe und Passion. Wie entscheidet sie sich?

Das erfahre ich gleich 😉

Update:

Das Buch habe ich nun aus gelesen und die Beiden nächsten werde ich mir garantiert ebenfalls besorgen.
Positiv ist, das es sich wirklich sehr flüssig lesen lässt, es werden alle Szenen gut und detailliert beschrieben so das man sich gut in die Situationen hinein versetzen kann. Ich mag auch, wie die Konflikte zwischen ihrem Freiheitsdrang moderner und selbstbestimmter zu Leben und dem Pflichtgefühl der Familie und Traditionen beschrieben wird.
Eine kleine Kritik, die ersten 150 Seiten hätte man ein klein wenig straffen können, wird da doch einiges wiederholt. Dafür sind die nächsten 5 Kapitel um so kürzer als dienten sie nur zur Erklärung was nun kommt. Das ist aber wirklich nur meckern auf hohem Niveau. Zu keiner Zeit wird es langweilig.
Auch schön, das die Mutter doch nicht so eisig ist, doch mehr verrate ich auch nicht. Es gibt genug Hinweise, was im nächsten Buch noch passieren könnte. Das sorgt für Spannung.
Ich hoffe, ich habe nicht zu viel verraten und wünsche viel Spaß beim Lesen.

Amazon

https://amzn.to/2XigipW

Schreibe einen Kommentar